Aus der Zeit gefallen: warum der Hut ein Revival braucht

Wenn man Bilder aus den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhundert anschaut, fällt etwas direkt auf. Es tragen eigentlich alle Menschen einen Hut, Frauen wie Männer. Ganze Strassenzüge sind bedeckt mit dieser Kopfbedeckung, es gehörte zum “guten Ton”. Junge Männer der Oberschicht nahmen sich ein Beispiel an Helden aus den USA wie Elvis Presley, zu jedem Anzug gehörte ein Hut.
Die Frauen wollten sich nach dem Krieg liberalisieren und mehr Weiblichkeit zeigen. Aber auch die Kopfbedeckung wurde nun Teil der Garderobe, man nahm sich ein Beispiel an Marilyn Monroe oder Sophia Loren.

Elvis Presley mit Fedorahut.
Auch die Ikone Marilyn Monroe trug Hüte.

Da stellt sich die Frage, warum dieses Accessoire verschwunden ist. Denn der Hut schützt nicht nur vor Regen und Sonne, er rundet die Kleidung ab und wirkt elegant. Immerhin ist der Strohhut, sei es Panama oder Trilby, diesen Sommer aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Mit den letzten Sonnenstrahlen ist dieser jedoch meist wieder in den Schrank verschwunden. Von einem Revival kann man leider noch nicht sprechen, es wäre jedoch mehr als wünschenwert!


Aus der Zeit gefallen

In dieser Kolumne schreibe ich in unregelmässigen Abständen über Kleidungsstücke und Alltagsprodukte, die nicht mehr in Benutzung sind, aber meiner Meinung nach dringend ein Revival brauchen. Wie immer total subjektiv und parteiisch.

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